Volkskrankheit trockene Augen

Donnerstag, 08 Februar 2018 Tipps für Sehkomfort

Sehr viele Menschen sind davon betroffen

Volkskrankheit trockene Augen

Das „trockene Auge“ gehört zu den häufigsten und meistverbreiteten Erkrankungen des Sehorgans. Wenn die Tränenflüssigkeit Binde- und Hornhaut nicht mehr ausreichend befeuchtet, wird das Auge „trocken“ – und fühlt sich auch genauso an. Frauen in der Menopause sind besonders häufig davon betroffen, aber auch Personen, die täglich stundenlang vorm Bildschirm sitzen oder in einem überheizten oder klimatisierten Raum arbeiten. Ebenso können Medikamente, Krankheiten, Zigarettenrauch, Autobelüftungsanlagen etc. zum Austrocknen der Augen führen. 

Trockene Augen äussern sich durch ein Fremdkörpergefühl, etwa so, als ob ein Sand- oder Staubkorn im Auge wäre. Dieses Gefühl entsteht dadurch, dass der Tränenfilm über der Hornhaut nicht mehr zu 100% intakt ist und Lücken aufweist. Der Tränenfilm dient als Gleitfilm auf dem Auge, der den Augapfel glatt und geschmeidig hält. Normalerweise wird er bei jedem Lidschlag erneuert. Der Tränenfilm bietet auch eine Schutzfunktion gegen Infektionen, und seine optisch klare und ebene Grenzfläche zur Luft sorgt für gutes Sehen. Personen mit trockenen Augen sehen daher oftmals leicht verschwommen.

Gerade Kontaktlinsenträgerinnen und -träger kennen das Problem der trockenen Augen nur allzu gut. Wichtig ist vor allem, die Linsen mit hypoallergenen oder schonenden Pflegemitteln regelmässig und korrekt zu reinigen.

So oder so, trockene Augen müssen Sie nicht erdulden. Kommen Sie vorbei, wir haben verschiedene Möglichkeiten diesem Übel Abhilfe zu schaffen.